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Zeitumstellung: Vor- oder zurückstellen?

Alles was Sie zur Zeitumstellung wissen müssen, finden Sie bei uns!

Fragen Sie sich auch jedes halbe Jahr wieder, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird?

Wir als Uhrenliebhaber möchten Ihnen deshalb drei kreative Merksätze an die Hand geben, damit Sie für die Zeitumstellung in der kommenden Nacht auf Sonntag gerüstet sind. Zusätzlich erklären wir Ihnen, warum es Sommer- und Winterzeit gibt und wie Sie Ihren Biorhythmus auf die Zeitumstellung vorbereiten.

Abbildung Zeitumstellung

Zeitumstellung: Aber warum?

Zweimal im Jahr wird in der EU die Zeit umgestellt. In Deutschland wurde die Zeitumstellung im Sommer 1980 eingeführt. Der Grund für die Zeitumstellung ist die Annahme, dass das Tageslicht besser genutzt und Energie gespart werden kann.

Erste Überlegungen zur Zeitumstellung stellte Benjamin Franklin in seinem Aufsatz "An Economical Project for Diminishing the Cost of Light." im Journal de Paris im April 1784 an. Franklin kritisierte auf humorvolle Weise den hohen Verbrauch an Kerzen und schlug vor, mit der Sonne aufzustehen, um das Sonnenlicht besser zu nutzen.

Seit der Einführung wird über den Sinn dieser Maßnahme diskutiert. Laut Erkenntnissen des Bundesumweltamtes spart man während der Sommerzeit zwar abends elektrisches Licht, jedoch wird morgens mehr geheizt, besonders in den kalten Monaten (März, April und Oktober). Insgesamt steigt der Energieverbrauch dadurch sogar an.

 

Merksatz 1:

Im Frühjahr kommen die Gartenmöbel VORS Haus und im Herbst wieder ZURÜCK ins Haus.

Merksatz 2:

Im Sommer wird die Uhr vorgestellt - Im Wünter wird sie zurückgestellt.

Merksatz 3:

Im Sommer zeigt das Thermometer PLUS und im Winter MINUS.

Abbildung Biorhytmus

Tipps für Ihren Biorhythmus

Mediziner haben negative Auswirkungen der Zeitumstellung festgestellt, da sich die innere biologische Uhr mit der Anpassung ihres Rhythmuses schwer tut. Die Zeitumstellung wirkt auf den Körper wie ein Mini-Jetlag: Viele Menschen beklagen Tagesschläfrigkeit, Ein- und Durchschlafstörungen, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen, Schwankungen der Herzfrequenz oder auch Verdauungsstörungen.

Um diesen entgegenzuwirken sollten Betroffene bereits ein paar Tage vorher etwas früher ins Bett gehen und die Mahlzeiten früher als gewohnt einnehmen. Versuchen Sie, in den Tagen vor der Zeitumstellung morgens frische Luft und ein paar Sonnenstrahlen zu tanken. Das hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und man fühlt sich fitter.

Ihren Mittagsschlaf sollten Sie ausfallen lassen, und stattdessen besser einen Spaziergang machen. Verzichten sie auf Schlafmittel und versuchen Sie es vor dem Einschlafen besser mit einer beruhigenden Tasse Tee. Auch ein warmes Bad wirkt oft Wunder.