• Made by Breitling
    Made by Breitling

Das Werk

Die Uhrenmanufaktur Breitling gilt als Spezialist für Chronographen und war für die technische Entwicklung der Uhrwerke von erheblicher Bedeutung. So hat das renommierte Unternehmen 1969 den ersten automatischen Chronographen auf den Markt gebracht und die zwei unabhängigen Drücker erfunden.

Breitling steht nach wie vor für Uhren, die sich in erster Linie durch ihre Zuverlässigkeit, Robustheit und ihre höchstpräzisen Werke auszeichnen. Im Jahr 2009 trat die Manufaktur in den ausgesuchten Kreis von Uhrenmarken, die ihr eigenes mechanisches Chronographenwerk besitzen. Die Werke zeichnen sich durch eine innovative Architektur aus.

Breitling baute bei La Chaux-deFonds die hochmoderne Fabrik Breitling Chronométrie. Dies geschah, um die eigenen Qualitätsvorgaben für Mechanikwerke in vollem Umfang realisieren zu können. Als besonderes Attribut findet sich in allen elektronischen Modellen ein SuperQuartzTM-Werk, das zehnmal präziser arbeitet als ein Standard-Quarzwerk. Um ihr eigenes Chronographenwerk entwickeln zu können, nutzte Breitling ein innovatives und avantgardistisches Konzept: So wurde eine industrielle Fabrikationskette hervorgebracht, die die konventionelle Zusammensetzung der Uhren umgestaltete und revolutionierte. In diesem Prozess wird zuerst jedes Werk von einer hochentwickelten Software genauestens überwacht und zum nächsten Posten dirigiert. Nach der Anfertigung der hochwertigen Uhren folgen die strikten COSC-Tests - so garantiert Breitling seinen Kunden höchste Zuverlässigkeit. Zur Veranschaulichung: Nur 5% aller in der Schweiz gefertigten Uhren sind Chronometer-zertifiziert. In diesem Prozess werden die Zeitmesser täglich mit einer Maschine aufgezogen. Ein Roboter misst die Präzision der Uhrwerke, in dem er die Position des Sekundenzeigers registriert. In 15 aufeinanderfolgenden Tagen und Nächten wird jedes Werk getestet - dabei erfolgen die Prüfungen in fünf Positionen und bei drei unterschiedlichen Temperaturen (23°C, 38°C und 8 °C).

Um als offiziell zertifizierter Chronometer gelten zu dürfen, muss das Werk sieben Selektionskriterien erfüllen. Beispielsweise darf die mittlere tägliche Gangabweichung den Wert von -4/+6 nicht überschreiten - dies bedeutet eine Gangpräzision von 99,99%.

Das Gehäuse

Instruments for Professionals - dafür stehen in erster Linie die Gehäuse von Breitling. Sie halten extremste Situationen aus und verfügen über höchste Schutzvorrichtungen, die Stössen standhalten. Jedes einzelne Detail des Gehäuses ist für den intensiven Gebrauch entwickelt und getestet. Große Achtsamkeit wird auf die Kronen und Drücker gerichtet, die die exponiertesten Elemente des Gehäuses darstellen. Die Wasserdichtigkeit wird durch hochentwickelte Systeme garantiert. Weitere Attribute eines Breitling Gehäuses sind die unnachahmliche Ästhetik und die technische Komplexität.

Das Zifferblatt

Die Zifferblätter der Breitling Uhren und Chronographen offenbaren ein traditionsreiches Können und hochmoderne Technologien - das Ergebnis einer Fertigung der Spitzenklasse. Sie präsentieren sich übersichtlich, bestechen mit einer ausgefeilten Ästhetik, einem raffinierten Tiefenspiel und einer akkuraten Oberflächenveredelung. Die Anzeigen sind so konzipiert, dass sie allesamt auf einen Blick optimal erfasst werden können. Ein aufwendiges und genaues Herstellungsverfahren garantiert beste Qualität.

Für die Zifferblätter der Navitimer wendet die Manufaktur ein spezielles “Epargne”-Verfahren an. Dieses verleiht dem Zifferblatt aus Reinsilber oder Gold einen besonderen Glanz und einwandfreie Lesbarkeit. Aus hochwertigem, 18-karätigem Gold wird das Breitling Emblem gestanzt, poliert und akkurat auf dem Zifferblatt appliziert. Dies erfordert eine hervorragende Handfertigkeit und Geschicklichkeit.

Die Zeiger

Ein wahrer Eyecatcher ist die Chronographensekunde von Breitling mit ihrer kennzeichnenden B-Initiale. Der Herstellungsprozess dieser Zeiger ist aufwendig und bedeutet minutiöse Kleinarbeit in zahlreichen Arbeitsschritten. Eine heikle Angelegenheit - nur noch wenige Fabrikanten verfügen über das notwendige Können. In mehreren Etappen werden die Zeiger aus einem hochwertigen Messingband geschnitten und dann mit einem Diamantwerkzeug feingeschliffen. Eine galvanische Oberflächenbehandlung gibt dem Zeiger den letzten Schliff. Zum Schluss folgt die Leuchtmassenbeschichtung und eine intensive visuelle Kontrolle der Zeiger.

Das Glas

Kratzfestes und beidseitig entspiegeltes Saphirglas rundet alle Breitling Chronographen und Instrumentuhren ab. Somit ist eine beachtliche Widerstandsfähigkeit und eine optimale Lesbarkeit unter jeglichen Voraussetzungen garantiert. Auf der Härteskala steht dieses Material gleich hinter dem Diamanten - somit ist auch die Fabrikation erwartungsgemäß komplex. Hochentwickelte Produktionsmethoden, fundierte Fachkenntnisse und eine große Anzahl von Arbeitsschritten sind für die Herstellung notwendig. Außerdem beansprucht die beidseitige Entspiegelung ebenfalls Spezialisten, die über das notwendige Fachwissen und die passenden Einrichtungen verfügen. Das Saphirglas wird auf der Basis von Tonerde gefertigt. Unter 2050° C erfolgt die Fusion unter Beigabe von Sauerstoff und Wasserstoff. Dadurch bildet sich nach gut 15 Stunden kristallisiertes Aluminiumoxid.

Um das Material vollends zu stabilisieren, werden die Steine nochmals auf 1800 °C erhitzt. Das Gestein wird anschliessend mit Diamantklingen in Scheiben zersägt und mit höchster Präzision auf den gewünschten Durchmesser geschnitten. Darauf folgt das Schleifen der Glasdicke und die beidseitige chemische Polierung. In einem sterilen Labor wird das Glas durch Vakuumverdampfung in einem Ofen entspiegelt - dadurch werden 99% aller vom Auge wahrgenommen Reflexe auf dem Glas entfernt.

Das Armband

Breitling stellt Metallarmbänder her, die sich in erster Linie durch ihren Tragekomfort, ihre Robustheit und ihr exzellentes Design auszeichnen. Hochspezifische Technologien und Produktionsmittel gewährleisten eine hohe Belastbarkeit der Armbänder. 

Die Glieder werden von einer computergesteuerten Maschine aus einem 4 Meter langen Metallbarren gesägt, gebohrt und gefräst. Anschließend werden sie akkurat von Hand poliert, zusammengesetzt und abermals poliert, um den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. 

Außerdem gibt es eine hervorragende Auswahl von handwerklich gefertigten Lederarmbändern. Kautschukarmbänder besitzen eine sehr hohe Widerstandskraft und finden daher in sport- und wasserbeständigen Uhren Verwendung. 

Die gestanzten Schliessen und massive Endstücke der Armbänder erhöhen zudem die Strapazierfähigkeit. Zum Schluss werden alle Einzelteile einer strikten optischen Kontrolle unterzogen und die Schließe sowie das Endstück an den Armbandteilen befestigt.

Das Einschalen

Ein innovatives System reguliert und kontrolliert den Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur in der Einschalungsabteilung der Breitling-Manufaktur. Dies ist für die Performance der Uhren von erheblicher Bedeutung, da die Luftqualität in den Räumen einen Einfluss auf die Funktion ausüben kann. Das System verhindert, dass sich in zu feuchter Umgebung Kondenswasser in den Uhren bildet. Des Weiteren sorgt eine Filteranlage für vollständig staubfreie Luft, um Verschmutzungen der Werke vorzubeugen. 

Als nächster Arbeitsschritt wird das Zifferblatt auf dem Werk platziert und fixiert. Die Zeiger werden mithilfe eines Roboters einzeln und akkurat in ihre Achse getrieben und anschließend geprüft. Alle einzelnen Bestandteile - dazu gehört auch der Einschalungsring - werden im Gehäuseinneren fixiert. 

Das Uhrwerk wird mit Schrauben befestigt und die Krone eingeführt. Anschließend wird die Schwingmasse eingesetzt und verschraubt, der Boden aufgesetzt und mit einer Maschine befestigt. Als letzter Schritt wird die individuelle Nummer der Offiziellen Schweizer Chronometerkontrolle (COSC) mit einem Laser auf dem Gehäuseboden eingraviert. Das ist das Ende eines langen und komplexen Prozesses, welcher die Hochwertigkeit und Langlebigkeit der Uhren von Breitling bezeugt.

Die Kontrolle

Breitling steht für höchste Ansprüche - um diese zu gewährleisten, hat die Manufaktur ein strenges Kontrollsystem entwickelt. Jede einzelne Komponente wird vielfältigen Tests unterworfen. Eine Kontrolle folgt auf jeden Herstellungsschritt und unterliegt konsequenten Kriterien. Der hohe Standard verspricht eine meisterhafte Qualität der Uhren Made by Breitling. Zunächst folgt ein Test der Gehäuse auf die Wasserdichtigkeit bis zu einem Druck von 400 Bar, anschließend ein Kondensationstest. 

Formgebung, Farbe und Ebenmäßigkeit der Zeiger werden genauestens inspiziert, auch die Zifferblätter und Armbänder werden bis ins Detail unter die Lupe genommen.

Der Zusammensetzungsprozess wird ebenfalls vielfältigen Tests unterzogen. Alle Funktionen werden sorgfältig geprüft: Luftdichtheit, Ganggenauigkeit, Drückerhandhabung, Lünettenrotation, die automatische Aufzugseffizienz, die Gangreservedauer und die Kalenderfunktion. Eine abschließende ästhetische und funktionelle Kontrolle jeder Uhr erfolgt, bevor sie die Manufaktur verlassen darf.

Forschung und Entwicklung

Um ihre fortschrittlichen Ambitionen konstant weiterzuführen, hat Breitling seine Abteilung Forschung & Entwicklung geschaffen, die für eine ständige Optimierung und Innovationen sorgt. Die Breitling Chronométrie in La Chaux-de-Fonds kann sich mit einer der bestausgerüsteten Labore der gesamten Uhrmacherindustrie rühmen. 

Dort werden neue Werke entwickelt und intensiv geforscht, und es kann sich sehen lassen: Ein elektronisches Abtastmikroskop, das bis zu 40000 Mal vergrössert, eine Hochgeschwindigkeitskamera, Ausrüstungen für chemische Analysen und zahlreiche Geräte, die die Sossfestigkeit der Werke, die Temperaturresistenz und die Beständigkeit gegen magnetische Felder testen - all dies sind Ergebnisse ausgezeichneter Forschungsarbeit von Breitling.